Lapacho rosado y amarillo | los sobrinitos de Vero
Mittlerweile bin ich schon zwei Monate in San Miguel de Tucumán. Ich fühle mich sehr wohl hier und bisher ist alles prima gelaufen. Der Job macht Spaß, auch wenn Vieles chaotischer abläuft als ich es gewohnt bin, das Wetter ist (noch) sehr angenehm, meine Mitbewohnerin ist ganz großartig, es gibt eine recht große Tangoszene, ganz liebe Straßenhunde und eine tolle Fauna. Ich habe ein paar Ausflüge in die Umgebung gemacht, hatte aber auch auf der Arbeit viel zu tun.
Lapacho Amarillo | Avenida Sarmiento | Asado bei Veronicas Familie
Meine Kurse sind gut angelaufen. Den A1-Kurs gebe ich schon seit knapp zwei Monaten und wir takten uns immer besser ein. Allerdings steckt auch ein kleiner Kampf gegen sämtlichen Unterrichtsausfall dahinter. Es fühlt sich so an, als würde jede Gelegenheit genutzt, nicht zur Uni zu gehen. Es gibt Streiks, Feiertage, die immer auf einem Montag oder Freitag liegen, dÃa del maestro, dÃa del estudiante, Prüfungswoche, Kultur- und Tagungswoche,…. Es ist nicht immer einfach, sich dem zu wiedersetzen. Allein einen Unterrichtsraum am Institut zu finden, war ein großes Unterfangen. Was für die Kurse organisiert werden muss, nimmt oft mehr Zeit in Anspruch als der Kurs und die Unterrichtsvorbereitungen selbst.
Casa de Gobierno | Zuckerwatte | Sofi en el pasto
In der Stadt fühle ich mich recht wohl und sicher, auch wenn jeder mir die schrecklichsten Geschichten erzählt und ich vor jedem Schritt vor die Tür gewarnt werde. Zum Glück wohne ich im Zentrum in einer relativ sicheren Gegend. Auf einige Dinge muss man natürlich acht geben. Bisher bin ich glücklicherweise noch in keine gefährliche Situation geraten. Da die Uni in der Nähe vom Zentrum liegt (und alle Milongas ebenfalls), bewege ich mich selten außerhalb. Alles ist prima zu Fuß, per Bus oder Taxi erreichbar und sich zu orientieren ist dank des Schachbrettmusters der Stadt sehr einfach.
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La PanaderÃa - espacio cultural | Plaza de la Independencia
Die Tucumaner sind sehr hilfsbereit und zuvorkommend, zumindest mir gegenüber. Ich genieße also den Frühling und lebe mich Stück für Stück ein, was unglaublich spannend ist, wenn auch nicht immer einfach. Alles in allem: ich fühle mich sehr lebendig und empfinde das als unglaublich wertvoll!